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Hubs im Wettbewerb

Hubs im Wettbewerb

Hub-Flughäfen im Wettbewerb

Die schärfsten Konkurrenten von FRA sind die großen europäischen Flughäfen, die ebenfalls Hub-Funktionen wahrnehmen. Amsterdam und die Flughafensysteme von Paris und London verfügen bereits über ausreichende Start- und Landebahnkapazitäten oder realisieren gegenwärtig ihren Ausbau. So kann Paris bereits heute einen Koordinierungseckwert  von 110 Flugbewegungen anbieten und plant eine rasche Erweiterung auf 120. Die Zielgröße von 120 verfolgen auch Europäische Flughäfen wie London-Heathrow oder Madrid.

Gründe für verstärkten Wettbewerb

Eine Ursache für den wachsenden Wettbewerb der Hubs ist neben der Liberalisierung der Luftverkehrsmärkte auch die zunehmende Überlappung ihrer Einzugsgebiete. Ausschlaggebend sind hier die Schnellbahnsysteme (ICE, TGV), die eine schnelle Anreise per Bahn an den Flughafen ermöglichen. Schon heute nutzt fast jeder zweite deutsche Passagier im Nordatlantikverkehr einen ausländischen Airport.

Hub-Funktion ist zukunftsentscheidend

Bleibt als Fazit: Auch unter dem Gesichtspunkt der wachsenden Konkurrenz mit anderen europäischen Hub-Flughäfen ist eine nachhaltige Kapazitätserweiterung durch den Ausbau unseres Flughafens unverzichtbar. Nur so kann FRA weiterhin marktgerecht funktionieren und der Region Frankfurt/Rhein-Main die wirtschaftlichen, infrastrukturellen und arbeitsmarktpolitischen Impulse geben, die sie braucht.

Der Verzicht auf eine Kapazitätserweiterung würde unserer Hub-Funktion nachhaltig beeinträchtigen. Das Verkehrsaufkommen hätte dann im Vergleich zu heute eine mindere Qualität. Was zwangsläufig negative Folgen für den Flughafen, die Region, ihre Wirtschaft und ihren Arbeitsmarkt nach sich ziehen würde.

 

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